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Konzept

Konzept

 

 

 

 

 

 

 

 

Kindertagesstätte der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin

 

„Kleine Weltentdecker“

 

Berliner Straße 67

15366 Neuenhagen

Tel.: 03342 – 245860

E-mail:


 

1. Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor

1.1 Lage

Die Kindertagesstätte „Kleine Weltentdecker“ liegt im Süd- Osten von Neuenhagen bei Berlin, in der Berliner Straße 67.

Im Grünen gelegen, umgeben von einer Wohnsiedlung und der angrenzenden Rennbahn, lädt dieser Ort zu zahlreichen Spaziergängen mit Naturbeobachtungen ein.

 

1.2 Träger

Die Kindertagesstätte „Kleine Weltentdecker“ befindet sich in kommunaler Trägerschaft der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin. Die Kindertagesstättenverwaltung Fachbereich II, Ansprechpartnerin Frau Gärtner und Herr Wohlgemuth, sowie Fachbereichsleiter Herr Kirst finden sie im Haus II der Gemeindeverwaltung, am Rathaus 1 in 15366 Neuenhagen bei Berlin.

 

1.3. Unser Haus

Die Kindertagesstätte wurde am 03. September 2009 in Betrieb genommen.

In unserem Haus können 230 Kinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt begleitet werden.

 

1.4 Personal

Die Bemessungsgröße des Personals für die pädagogische Arbeit ist im § 10 Kindertagesstättengesetz für das Land Brandenburg festgelegt.

 

1.5 Die Leiterin und ihre Aufgaben

Die Leitung einer Kindertagesstätte umfasst ein immer größeres Aufgabenspektrum.

Neben der Fachkompetenz sind heute auch viele Managementkompetenzen wie Personalentwicklung, Zeitmanagement, Projekt- und Prozesssteuerung, Marketing und auch kommunikative Kompetenzen wie Gesprächsführung, Moderation, Konfliktmanagement und Methodenkompetenz notwendig.

Um der Vielfalt an Führungs- und Leitungsaufgaben gerecht zu werden wird die Leiterin von der Stellvertretenden Leiterin unterstützt.

 

1.6 Das Team

Alle Erzieherinnen haben die staatliche Anerkennung.

Wir haben einen bedarfsorientierten Personaleinsatz im flexiblem Arbeitszeitmodell in Voll,- und Teilzeit.

Einige Mitarbeiter/innen verfügen über Zusatzqualifikationen, wie: Spracherziehung, Sozialpädagogik, Kneipp-Ausbildung und Sozialfachwirt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Unser Motto: „ Wir entdecken unsere Welt “

 

Kinder sind von Natur aus neugierig! Sie lachen, staunen und forschen. Dafür lassen wir uns gemeinsam mit den Kindern Zeit, ohne sie zu verplanen. Im Spiel erkunden Kinder auf ihre eigene Weise, mit allen Sinnen, wie etwas beschaffen ist und wie es funktioniert. Wir wollen für die Kinder drinnen, sowie draußen ein Abenteuerland schaffen, indem sie abtauchen können, um sich und ihre Welt zu entdecken.

 

 

3. Ein Tag in unserer Kindertagesstätte

Ab 6.00 Uhr werden die Kinder vom Frühdienst begrüßt. Bis 7.30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit zu spielen oder anderen Interessen nachzugehen. Ab 7.30 Uhr nehmen die Kinder in Ruhe ihr Frühstück ein. Kinder, die bereits zu Hause gefrühstückt oder fertig gegessen haben, können ins Freispiel übergehen. Nach dem Frühstück gestalten die Kinder individuell ihren Vormittag. So können sie frei spielen, Angebote wahrnehmen und sich im Garten aufhalten. In dieser Zeit wird auch Obst gereicht. Das Mittagessen wird ab 11.00 Uhr serviert, bis 12.30Uhr, individuell nach Altersgruppe. Anschließend ermöglichen wir den Kindern von 12 Uhr bis 14 Uhr eine Erholungsphase. In dieser Zeit kann jedes Kind, seinen Bedürfnissen entsprechend, zur Ruhe kommen. Nachdem die Kinder ca. 14.30 Uhr das Vesper eingenommen haben, können sie in der Kita oder im Freien spielen. Unsere Kindertagesstätte schließt um 18 Uhr.

 

 

 


4. Der Auftrag der Kindertagesstätte

Gesellschaftliche Entwicklungen haben auch Veränderungen im Leben und Aufwachsen von Kindern herbeigeführt.

Heute verbringen Kinder oft einen größeren Teil des Tages in der Kindertagesstätte als in der Familie.

Das bedeutet: der Kindertagesstätte kommt heute eine größere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund ist die Tatsache zu sehen, dass es für Kindertagesstätten einen verpflichtenden gesetzlichen Rahmen gibt, der genau diese Verantwortung benennt und als Auftrag formuliert.

Ergänzend zur Familie ermöglicht die Kindertagesstätte den Kindern Erfahrungen, die sie zu Hause nicht, oder nur in eingeschränktem Maße machen können:

  • Kontakte / Begegnungsmöglichkeiten mit Kindern
  • Verlassen von bisher gewohnten Rollen (große Schwester,

einziges Kind)

  • Gruppenerfahrungen und dabei begleitet werden
  • Unterstützung des Bewegungsdranges durch geeignete Spiel- und Bewegungsräume (drinnen und draußen)
  • selbsttätiges Entdecken und Erforschen von Zusammenhängen
  • Kennenlernen und Erproben von verschiedensten Materialien
  • Erleben von Alltag (Tisch decken, Blumen gießen)
  • gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise
  • den jeweiligen Lebenshintergrund des einzelnen Kindes zu beachten und darauf aufbauend die entsprechenden Angebote zu entwickeln.

 

 

 

 

 

 

5. Unser Bild vom Kind Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit und hat das Recht so akzeptiert zu werden, wie es ist. Wir behandeln jedes Kind mit Achtung und Wertschätzung, egal welcher Herkunft, Geschlecht oder Religion.

Kinder wollen lachen, staunen, forschen und auf Entdeckungstour gehen. Wir wollen ihnen Freiräume schaffen, in denen sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen, experimentieren und forschen können, in denen sie lernen mit Gefahren umzugehen und dabei die Konsequenzen ihres Handelns erfahren. Dazu gehört auch eine vielfältige, anregungsreiche, überschaubare und gestaltbare Umgebung. Wichtig ist, dass die Kinder ausreichend Zeit zum Spielen haben und sich ihre Spielgefährten selbst aussuchen können. Das Spiel ist und bleibt die Haupttätigkeit der Kinder, daraus entstehen nachhaltige Lern,- und Erkenntnisprozesse. Regeln, Normen und Grenzen stecken den Rahmen, in dem die Kinder Verantwortung übernehmen und Freiheiten genießen können.

  1. Kind hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein gewaltfreies Leben. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder vor Aggressionen, Gewalt und Grenzüberschreitungen jeglicher Art, wie z.B. durch Worte, Nichtbeachtung, lächerlich machen und körperliche Züchtigung u.a. zu schützen.

 

6. Unser Selbstverständnis als Erzieher/innen

 

 

Wir treten als einfühlsame Begleiter der Kinder auf und ermöglichen ihnen, Neues auszuprobieren. Weiterhin sind wir bestrebt, das Selbstbewusstsein der Kinder soweit zu stärken, dass sie sich auf Neues einlassen und kleine Schwierigkeiten überwinden können.

Im Alltag schlüpfen wir in ganz verschiedene Rollen: Tröster, Ermutiger, Begleiter, Forscher, Impulsgeber, Partner, Mitspieler, Helfer, Elternversteher … aber von Allen die wichtigste Rolle: das Vorbild!

 

Gemeinsam mit den Kindern sind auch wir Erzieher in einem ständigen Prozess des Lernens. Wir lassen uns auf die Fragen der Kinder ein und suchen gemeinsam mit ihnen nach Antworten. Wir geben uns nicht den Anschein unfehlbar zu sein, sondern vermitteln, dass auch wir Fehler machen und daraus lernen.

In unserer Vorbildfunktion den Kindern gegenüber üben wir uns in der positiven Sprache, wie auch der sprachförderlichen Grundhaltung, geben den Kindern Bildungsfutter, ganz nach ihren Interessen und dem Alter, stellen Angebote der besonderen Art zur Verfügung, wie zum Beispiel Bauecken zum Konstruieren, mit regelmäßigem Materialaustausch, Kreativecken zum Ausprobieren und Gestalten. In unserem Garten können sich die Kinder im Klettern ausprobieren, in unserer Sauna, mit angrenzendem Entspannungsraum erleben die Kinder den Wechsel von Anspannung und Entspannung, und vieles mehr.

In unserer alltäglichen Arbeit mit den Kindern schenken wir ihnen Beachtung!

 

Kinder werden beachtet, Situationen beobachtet! Diese Bewusstmachung lässt uns achtsamer werden, im Umgang mit Kindern!

Wir legen Wert auf einen respektvollen, den Kindern zugewandten Umgang!

 

Wir stellen uns die Fragen:

-Was habe ich heute mit den Kindern erlebt, gelernt und gefühlt? Wofür würden sich die Kinder heute bei mir bedanken und wofür bedanke ich mich bei den Kindern?-

 

 

 

7. Pädagogischer Ansatz

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die Achtung der Individualität und die Anerkennung der Selbstständigkeit der Kinder. In einer liebevollen Atmosphäre möchten wir die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen und begleiten. Die Kinder werden überwiegend in altershomogenen Gruppen betreut. Wir bieten allen Kindern die Möglichkeit, auch in anderen Räumen auf Entdeckungstour zu gehen. Dabei kann jedes Kind seinen Spielort, seinen Spielpartner und den Spielinhalt frei wählen. Wir messen dem Spiel eine zentrale Rolle in der Entwicklung bei und ermöglichen den Kindern von Älteren zu lernen und Rücksichtnahme gegenüber Jüngeren zu üben. Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, vor allem in Ergänzung und Zusammenarbeit mit den Eltern, die Förderung von Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, von Individualität und Kreativität, von Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme, von Achtung von Mensch, Tier und Natur, aber auch Umgangsformen vorzuleben. Unser offenes Raumkonzept unterliegt ständigen Veränderungen. Es passt sich den Interessen und Bedürfnissen der Kinder, Projekten oder jahreszeitlichen Veränderungen an. In gezielten Angeboten, die immer wieder aus der Situation heraus entstehen fördern wir die Entwicklung von Ausdauer und Konzentration in Vorbereitung auf die Schule, von Beginn an. Grundlage unserer Arbeit ist ein ständiger Erfahrungsaustausch und eine regelmäßige Weiterbildung der Erzieher. Für jedes einzelne Kind fertigen wir eine Portfoliomappe an, in unserer Kita nennen wir diese „Schatzmappe“. Darin wird die Entwicklung des Kindes festgehalten und dokumentiert. Jährlich finden Entwicklungsgespräche mit den Eltern statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Die Grundsätze elementarer Bildung
im Land Brandenburg

Die „Grundsätze der elementaren Bildung“ in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg geben der Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen einen Rahmen, den es mit Leben zu füllen gilt. Unsere Erzieherinnen gestalten mit Einfallsreichtum, pädagogischer Kompetenz und situationsorientiertem Handeln den Kindertagesstättenalltag, natürlich immer gemeinsam mit den Kindern. Das Brandenburger Bildungsprogramm beinhaltet sechs Bildungsbereiche.

Die Bildungsbereiche stellen keine abgegrenzten Bereiche dar, sondern greifen ineinander. Jedes Kind bestimmt sein eigenes Entwicklungstempo.

So wie die Naturerfahrung ohne Sprache nicht auskommt und Sprachförderung beim Spielen und Gestalten geschieht, bestehen auch erwiesene Zusammenhänge zwischen körperlicher und kognitiver Entwicklung. Die Bildungsbereiche geben dem pädagogischen Konzept einen Rahmen.

 

Diese Bildungsbereiche sind untereinander gleichrangig,

die Abfolge stellt somit keine Wertung dar.

 

8.1 Bildungsbereich Mathematik und Naturwissenschaft

Ausgangspunkt ist die Neugier der Kinder, ihre gegenständliche Welt zu verstehen.

Überall in seiner Umwelt trifft das Kind auf Zahlen, Mengen und naturwissenschaftliche Phänomene, Formen und Farben.

Die Neugier der Kinder durch Experimente, Forschungsdrang und naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu wecken und zu fördern ist Aufgabe der Erzieher/in.

 

 

 

8.2 Bildungsbereich Soziales Leben

Der Bildungsbereich „ soziales Leben „ verbindet die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Entwicklung sozialer Beziehungen miteinander.

Das Zusammenleben in unserem Haus ermöglicht es Mädchen und Jungen aller Altersstufen, ihre Einzigartigkeit zu entdecken. Die Kinder entwickeln ihre eigene Persönlichkeit, indem sie sich mit anderen austauschen, mit ihnen spielen und mit ihnen streiten. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen sich selbst und anderen erkannt, die Kinder lernen anzuerkennen und erfahren selbst Anerkennung.

Hier liegt die Voraussetzung für das Erlernen von Demokratie, Toleranz und Akzeptanz.

Unsere Aufgabe ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten, sie für Wünsche, Interessen, Bedürfnisse und Gefühle, sowohl für sich selbst, als auch für ihre Mitmenschen zu sensibilisieren.

 

8.3 Bildungsbereich Musik

Musik und musikalische Praxis haben einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung von Kindern.

In unserer Kindertagesstätte können die Kinder verschiedene Erfahrungen im Bereich Musik machen. Wir geben den Kindern vielzählige Möglichkeiten, Geräusche zu erkennen, gemeinsam zu singen, pfeifen und tanzen. Rhythmus, Takt, Lieder, Finger,- und Kreisspiele, auch das Ausprobieren verschiedener Musikinstrumente ermöglichen die vielfältigen Erfahrungen.

Medien wie der Kassettenrekorder werden für Aufnahmen benutzt. Die Kinder haben die Möglichkeit sich selber beim Singen aufzunehmen und zu hören. Erzieher/innen, die ein Musikinstrument spielen, setzen dieses im Tagesablauf ein.

8.4 Bildungsbereich Darstellen und Gestalten

 

Im Bereich Darstellen und Gestalten ermöglichen wir den Kindern durch sinnliches Erkunden und kreative Tätigkeiten ihre Welt zu erforschen.

Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien, wie Sand, Wasser, Farbe, Knete, Bausteine, Stoffe, Papier,…werden gesammelt und Techniken, wie malen, schneiden, kleben, formen, bauen, reißen, konstruieren werden erlernt und gefestigt. Hier werden Wahrnehmung, Ausdrucksfähigkeit, Selbstwertgefühl und Gemeinschaftssinn gestärkt.

 

 

8.5. Bildungsbereich Körper, Bewegung und Gesundheit

 

Bewegung ist eine grundlegende Form des Denkens und die Kinder müssen früh Gelegenheit erhalten, sich auf schiefen Ebenen und gestuften Podesten zu bewegen, zwischen schneller und langsamer Bewegung immer wieder zu wechseln, zu springen, auf der Schaukel zu schwingen oder im Rhythmus von Musik ihre Bewegungen zu koordinieren.

 

Der Raum wird so gestaltet, dass die Kinder genügend

Spielangebote zur Herausforderung von Körper- und Bewegungsgeschicklichkeit im Alltag vorfinden. Außerdem steht den Kindern in unserem Haus der große Bewegungsraum, mit Sportgeräten von Hengstenberg, das Bällebad und unser Außengelände zur Bewegung zur Verfügung.

 

Zur Anspannung gehört ebenso die Entspannung. Durch eine freie Gestaltung des Tagesablaufs schaffen wir eine entspannte Atmosphäre für uns alle, ohne große Verplanung. Ein besonderes Angebot in unserer Kita ist das Saunieren, mit anschließenden Wellness,- und Entspannungsphasen in unserem Entspannungsraum. Auch außerhalb dieses Raumes bieten wir den Kindern die Möglichkeit zu entspannen, in Form von Kuschelecken, oder auch Geschichten am Lagerfeuer und unter dem Sternenhimmel.

 

(an dieser Stelle bitte keine Sorge – Lagerfeuer und Sternenhimmel gibt es bei uns in verschiedenen Überraschungskisten...schon neugierig?)

 

Wir achten auf einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan für die Kinder. Frühstück, Mittag, Obst, Getränke und Vesper werden an uns von einem Essenversorger geliefert. In unserer Kinderküche haben wir die Möglichkeit selbst gesunde Kost herzustellen.

 

 

 

 

8.6. Bildungsbereich Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

Im sprachlichen Umgang miteinander und mit Erwachsenen lernen Kinder zu reden, zu verhandeln, sich mitzuteilen, ihre Wünsche und Kritik zu äußern, zuzuhören und nachzufragen. All das ermöglicht den Kindern aktiv den Alltag mitzugestalten und zu verändern. Gehörte und erlebte Geschichten und Märchen werden von den Kindern nacherzählt und gespielt. In unserer Bücherstube geben wir den Kindern Gelegenheit, fernab von Alltagssituationen, Sprache, Kommunikation und Schriftkultur zu erleben, indem sie einfach abtauchen, in die Welt der Geschichten, Buchstaben und Zauberei.

 

 

 

 

9. Eingewöhnung in unserer Kindertagesstätte

Nachdem die Eltern den ersten Termin in der Kita mit der Leitung der Einrichtung wahrgenommen haben, um alle Unterlagen in Empfang zu nehmen und die Kita zu besichtigen, folgt ein Erstgespräch mit den Erzieher/innen der zukünftigen Kindergruppe. Dann kann es losgehen…

Eingewöhnung in unserer Kita ist ein Zeitraum des individuellen Ankommens in einem neuen Lebensabschnitt des Kindes. So unterschiedlich die Kinder sind, wird sich auch die Eingewöhnung gestalten. Wir empfehlen den Eltern für die Eingewöhnung vierzehn Tage einzuplanen. In dieser Zeit wird der Ablauf der Eingewöhnung mit den Eltern besprochen und individuell auf das Kind abgestimmt. Zunächst kommt ein Elternteil mit dem Kind in die Kita und verbleibt dort. Wenn sich das Kind an die räumliche Situation, an die anderen Kinder und Erzieher/innen gewöhnt hat, verlassen die Eltern nach einer kurzen, deutlichen Verabschiedung für einige Minuten die Räumlichkeiten. Diese Trennung erfolgt regelmäßig und wird zeitlich von Tag zu Tag verlängert.

 

 

 

10. Zusammenarbeit

 

 

10.1 Mit dem Träger

Der Träger, die Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, gibt die Rahmenbedingungen der Kindertagesstätte nach den gesetzlichen Bestimmungen vor, zum Beispiel: Größe der Einrichtung, Budget, Personalschlüssel, Qualitätsstandards. Zur Zusammenarbeit mit dem Träger gehört auch die Vermittlung von Anliegen des Teams und der Eltern. Für den Informationsfluss in beide Richtungen sorgt in der Regel die Leiterin.

10.2 Mit der Grundschule

Unsere Kita kooperiert mit der „Goethe- Grundschule“. Wir sind bestrebt, den Kindern den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern und die Freude auf die Schule zu fördern. Gemeinsam besuchen wir die Grundschule und lernen die Räumlichkeiten kennen. Auch Lehrer kommen uns in der Kita besuchen.

10.3 Öffentlichkeitsarbeit

Wir bieten unseren Eltern ein so genanntes „Elterncafé“ (ca. alle Viertel Jahre) an, in welchem sie mit anderen Eltern und Kindern Gespräche führen und Kaffee und Kuchen genießen können.

Für den gemeinsamen Austausch finden halbjährig Elternabende für alle Eltern unserer Einrichtung, sowie zusätzlich zwei Mal im Jahr eine Elternrunde für die Elternvertreter statt. Unser Förderverein organisiert einmal im Jahr einen Verkehrstag. Die BKK VBU unterstützt uns zum Thema Gesundheitserziehung in unserer Kita.

Neben einigen Festen und Feiern in unserer Kita finden auch Oma-Opa-Tage statt. Die Kinder sind stolz, ihren Großeltern ihre Kita zu zeigen. In der gesamten Kitazeit erkunden wir natürlich auch unseren Ort Neuenhagen. So wird die Feuerwehr besucht, die Polizei und auch der Bürgermeister in unserem Rathaus. Auf unserer Homepage, www.kita-kleine-weltentdecker.de wird Aktuelles präsentiert.

 

 

 

 

10.4 Ausbildungsstätten und Praktikanten

In Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten heißen wir gern Praktikanten in unserer Kita willkommen. Wir legen großen Wert auf fachliche Anleitung der Praktikanten, begleiten sie und nehmen sie mit in unsere Berufswelt.

Während der gesamten Zeit des gemeinsamen Arbeitens entsteht ein Prozess, indem sowohl die Praktikanten, als auch wir Erzieher/innen Lernende sind.

 

10.5 Förderverein

Unser Förderverein verfolgt gemeinnützige Zwecke und unterstützt die Kita durch das Sammeln von Spenden für die Einrichtung, Ausgestaltung von Festen usw. Der Förderverein trifft sich 2x im Jahr und bespricht die gemeinsamen Vorhaben.

 

10.6 Kita –Ausschuss

In jeder Kindertagesstätte in Trägerschaft der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, soll ein Kindertagesstätten-Ausschuss auf der Grundlage des § 7 Kitagesetz für das Land Brandenburg gegründet werden. Ziel dieses Ausschusses ist es, über pädagogische und organisatorische Angelegenheiten, insbesondere über die pädagogische Konzeption zu beraten.

  1. des Ausschusses sind je zwei Vertreter der Erzieher, der Eltern und des Trägers der Einrichtung. Die Wahl und Benennung der Mitglieder erfolgt mit Beginn des neuen Kita-Jahres. Er wird für die Dauer von einem Jahr gewählt.